, Danko Benjamin

Der grosse Kampf am Vierwaldstättersee

5. Spieltag der D2-Junioren in der Halle Breitli, Buochs

Diesmal hatten wir zwei Spiele am späten Nachmittag vor uns. Nicht mit Vollbesatzung, aber mit Verstärkung von den E-Junioren, dabei auch ein Debütant, reisten wir an den Vierwaldstättersee. Voller Erfolgshunger nach zuletzt zwei Niederlagen am Stück begaben wir uns zum Spielfeld.

UHC Zugerland D2 4:8 Ad Astra Obwalden Blau

Die erste Halbzeit verlief gut. Die Jungs spielten motiviert und wie gewohnt voller Spielfreude. Trotzdem unterliefen uns ungewohnt viele Fehler, welche wir aber jeweils mit einer soliden Teamleistung ausbügelten. So stand es eine Minute vor der Halbzeitpause 2:2, womit wir mehr als zufrieden gewesen wären, jedoch passierte leider nochmals ein unglücklicher Fehlpass, wodurch wir schliesslich mit 2:3 in Rücklage den Pausentee trinken gehen mussten. In Spielhälfte zwei gingen wir schliesslich unter. Wir fanden den Tritt nie und kassierten eine unangenehme 4:8-Niederlage. Das Gute daran war, dass wir uns bis zum Schlusspfiff bemüht haben und jeder sein Bestes gab. Die Niederlage war dank unserem souveränen Torhüter nicht sehr hoch.

Power Wave Weiss 11:6 UHC Zugerland D2

In der Pause konnte jeder die schmerzhafte Niederlage verdauen und so waren wir bereit für den nächsten Auftritt. Inzwischen bestand unser Team nebst des Trainerstaffs nur noch aus einem Goalie und sechs Feldspielern, weil einige schon gehen mussten. Trotz des dezimierten Personals gelang uns die erste Halbzeit gut, denn wir hatten das Spiel klar unter Kontrolle. Nach den ersten zwanzig Minuten stand es - nicht gerade verdient - 3:2 für die Gegner. Dieser Spielstand war im letzten Spiel kein gutes Omen für uns und dieses Mal nahmen wir uns vor, die zweite Halbzeit konzentriert zu beginnen. Unser Ziel gelang uns ganz gut und Zugerland war weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Doch trotz der guten Bemühungen kamen wir einfach nicht zu Toren. Und wie es so schön heisst: Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten. Und das ereignete sich auch so, die Nidwaldner netzten praktisch im Minutentakt ein. Die letzten Spielminuten hatten anschliessend so ziemlich alles in sich, was einem der Unihockeysport bieten kann: Timeout, Empty Net, Tore inkl. Empty-Netter, Fouls, harte Kämpfe um den Ballbesitz und dann am Ende Jubel auf der einen und Frustration auf der anderen (unserer) Seite.

Nun können wir vor Jahresende für die erste Saisonhälfte Bilanz ziehen und sehen: 4 Siege, 1 Unentschieden und 6 Niederlagen. Dies ist eine gute Statistik und zeigt, wie abwechslungsreich unsere Resultate bisher waren - auch dank dem rEvolutions-Modus. Natürlich sind nicht nur die Ergebnisse wichtig und da kann man sagen: Wir sind alle als eine Mannschaft zusammengewachsen und konnten mit viel Spass und Teamgefühl die erste Weghälfte einer bisher spannenden Saison gehen. Und nach der Jahreswende geht es dann in Pfäffikon weiter.